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sind Spiele, bei denen die Aktionen der Spieler in einzelnen Runden ausgeführt werden. Dies kann bedeuten,
- dass die Spieler ihre Spielzüge abwechselnd planen und ausführen (wie beispielsweise beim Schach),
- oder, dass sie ihre Züge rundenweise gleichzeitig planen und die Züge anschließend auch gleichzeitig oder zumindest nicht in Spielerreihenfolge ausgeführt werden (dies ist zum Beispiel beim Brettspiel Diplomacy und teilweise bei Rollenspielen der Fall).
Rundenbasierte Strategiespiele zeichnet vor allem aus, dass die Spieler zwischen den einzelnen Runden genug Zeit haben, ihre Züge genauestens zu planen. Verbreitet sind deswegen Postspiele oder E-Mail-Spiele, die sich zum Beispiel im Fall von Schach über Monate hinziehen können.
Vertreter von rundenbasierten Strategiespielen sind die meisten Brettspiele, wie beispielsweise Schach, Mühle, Siedler von Catan und Tabletop-Spiele, aber auch diverse Arten von Computer-Strategiespielen.
Aktuell sind wesentlich häufiger Echtzeitstrategiespiele als rundenbasierte Strategiespiele anzutreffen, da der Rechenaufwand solcher Spiele für aktuelle Computer kein Problem mehr darstellt und für die Entwicklerfirmen Echtzeitstrategiespiele lukrativer sind.
Spieler die rundenbasierte Strategiespiele spielen bleiben einem Spiel sehr lange treu, während Spieler die Echtzeitstrategiespiele spielen sehr viel eher zum Kauf neuer Spiele neigen. Erklären lässt sich dies u. a. damit, dass es bei Echtzeitstrategiespielen viel häufiger um grafisch schön dargestellte Spiele handelt, wobei diese durch den technischen Fortschritt sehr schnell immer besser wird. Auch sind die einzelnen Missionen in diesen Spielen sehr viel schneller, meist in ein bis zwei Stunden, durchzuspielen, während bei den rundenbasierten Spielen Szenarios durch die längere strategische Planung zwei Stunden als Minimum anzusehen ist.
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