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beginnt mit einer theoretischen Konzeption und umfasst alle Prozesse, die für die Schaffung der Spielvision und der Spielwelt mitsamt den dort lebenden Charakteren und vorherrschenden Gesetzmäßigkeiten erforderlich sind, d.h. insbesondere auch die Festlegung aller narrativen und interaktiven Komponenten. Je nach Zielgruppe werden schon in dieser theoretischen Phase ethische, psychologische und auch Marketing-Aspekte berücksichtigt. Die Phase des GameDesigns endet, bezogen auf den Gesamtprozess der Spieleentwicklung, typischerweise mit der Bereitstellung eines schriftlichen Design Manuals bzw. Spielkonzepts.
Häufig geht die theoretische Spielkonzeption mit einem Prototyping, d.h. der Entwicklung einer multimedial einfachen Spielversion, einher, anhand derer sich bereits vorab ein grundsätzlicher Eindruck vom späteren Gameplay gewinnen lässt. Hierdurch lassen sich Unklarheiten und Lücken im Spielkonzept bereits vorab ausfindig machen und eliminieren, bevor der eigentliche kostenaufwendige Entwicklungsprozess beginnt.
Trotzdem erfolgt das GameDesign fast immer mit Blick auf die tatsächliche spätere technische Realisierungsplattform, d.h. unter Berücksichtigung der Frage, ob eine interaktive 2D- oder 3D-Welt produziert wird, oder was zur Laufzeit auf der anvisierten Rechnerhardware oder Netzwerk-Infrastruktur realisierbar ist.
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